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RTK ist ein satellitengestütztes Korrekturverfahren zur hochpräzisen Positionsbestimmung


Fachwissen RTK
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Was ist RTK?

RTK (REAL TIME KINEMATIC)

RTK (Real Time Kinematic) ist ein satellitengestütztes Korrekturverfahren zur hochpräzisen Positionsbestimmung.
Dabei werden GNSS-Signale von Satelliten (z. B. GPS, Galileo oder GLONASS) in Echtzeit korrigiert, um Positionsdaten mit sehr hoher Genauigkeit zu berechnen.

Durch diese Korrekturdaten können Vermessungssysteme, Drohnen oder GNSS-Empfänger ihre Position mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich bestimmen.

RTK wird häufig in der Vermessung, im Bauwesen sowie bei der Erstellung georeferenzierter Geodaten eingesetzt.

Wie funktioniert RTK?

RTK (REAL TIME KINEMATIC)

Bei der RTK-Methode werden die GNSS-Signale von einer Referenzstation am Boden erfasst.

Diese Station kennt ihre exakte Position und kann daher Abweichungen in den Satellitensignalen berechnen.
Die berechneten Korrekturdaten werden anschließend in Echtzeit an einen mobilen Empfänger übertragen – zum Beispiel an eine Drohne oder ein Vermessungsgerät.

Durch diese Korrektur können Positionsdaten deutlich präziser bestimmt werden als mit herkömmlichen GNSS-Messungen.

RTK in der Drohnenvermessung

RTK (REAL TIME KINEMATIC)

In der Drohnenvermessung wird RTK eingesetzt, um Luftbilder und Sensordaten direkt während des Fluges präzise zu georeferenzieren.

Die Position jeder einzelnen Aufnahme wird dabei mit hoher Genauigkeit bestimmt.

Dadurch können aus den Bilddaten sehr genaue Datensätze berechnet werden, zum Beispiel:

RTK ermöglicht somit eine effiziente und präzise Datenerfassung für Vermessungs- und Planungsaufgaben.

Unterschied zu klassischen GNSS-Messungen

RTK (REAL TIME KINEMATIC)

Bei herkömmlichen GNSS-Messungen liegt die Positionsgenauigkeit meist im Bereich von mehreren Metern.

Durch RTK-Korrekturen kann diese Genauigkeit erheblich verbessert werden und liegt häufig im Bereich von ein bis drei Zentimetern.

Diese hohe Genauigkeit ist besonders wichtig für Anwendungen im Bauwesen, in der Vermessung sowie bei georeferenzierten Drohnendaten.

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Einsatzbereiche von RTK

WAS DABEI ENTSTEHT – RTK (Real Time Kinematic)

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Fachwissen zur Datenerhebung mittels RTK

RTK steht für „Real Time Kinematic“ und bezeichnet ein satellitengestütztes Korrekturverfahren zur präzisen Positionsbestimmung. Dabei werden GNSS-Signale von Systemen wie GPS, Galileo oder GLONASS in Echtzeit korrigiert. Dadurch können Drohnen, Vermessungsgeräte und GNSS-Empfänger ihre Position häufig im Zentimeterbereich bestimmen.

Eine Referenzstation kennt ihre genaue Position und berechnet Abweichungen in den empfangenen Satellitensignalen. Diese Korrekturdaten werden in Echtzeit an einen mobilen Empfänger, beispielsweise eine Vermessungsdrohne, übertragen. Dadurch lässt sich die Position wesentlich genauer bestimmen als mit einer herkömmlichen GNSS-Messung ohne Korrekturdaten.

RTK ermöglicht eine präzise Georeferenzierung der einzelnen Luftbilder bereits während des Fluges. Dadurch können Orthofotos, Punktwolken, digitale Geländemodelle, digitale Oberflächenmodelle und 3D-Modelle effizient erstellt und korrekt in einem Koordinatensystem verortet werden.

Die erreichbare Genauigkeit hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Satellitenempfang, Mobilfunk- oder Funkverbindung, Referenzdaten, Gelände und eingesetztes Messsystem. Unter geeigneten Bedingungen können RTK-gestützte Positionsdaten häufig eine Genauigkeit von etwa ein bis drei Zentimetern erreichen.

Nicht in jedem Projekt. RTK reduziert den Bedarf an Passpunkten und kann eine sehr präzise direkte Georeferenzierung ermöglichen. Je nach Genauigkeitsanforderung, Gelände, Koordinatensystem und gefordertem Nachweis können zusätzliche Pass- oder Kontrollpunkte dennoch sinnvoll oder erforderlich sein. Die geeignete Vorgehensweise wird daher für jedes Vermessungsprojekt individuell festgelegt.