3D-Laserscanning für präzise Gelände-, Gebäude- und Infrastrukturvermessung
Mittels LiDAR-Laserscanner erfassen wir Gelände, Bauwerke und Infrastruktur als hochauflösende 3D-Punktwolken. Die georeferenzierten Daten bilden eine präzise Grundlage für Vermessung, Planung, BIM-Modelle, Volumenberechnungen und technische Bestandsanalysen.
Hochpräzise 3D-Punktwolken für Planung, Infrastruktur und Bauprojekte
Drohnenbasierte Vermessungslösung mittels LIDAR
Die LiDAR-Vermessung mittels Drohne ermöglicht die präzise Erfassung von Gelände, Gebäuden und Infrastruktur in Form dichter dreidimensionaler Punktwolken. Dabei sendet ein Laserscanner tausende Messimpulse pro Sekunde aus und misst die exakte Distanz zu Oberflächen. Aus diesen Messungen entsteht ein hochauflösendes digitales Abbild der Realität.
Im Gegensatz zur klassischen Photogrammetrie arbeitet LiDAR unabhängig von Lichtverhältnissen und kann auch Vegetation teilweise durchdringen. Dadurch lassen sich Geländestrukturen, Böschungen, Leitungen oder Bauwerke sehr präzise erfassen.
Wann eine LiDAR-Vermessung sinnvoll ist
Eine drohnengestützte LiDAR-Vermessung wird überall dort eingesetzt, wo präzise dreidimensionale Geodaten benötigt werden.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Vermessung von Gelände und Infrastruktur
- Erstellung digitaler Geländemodelle (DGM)
- Erstellung digitaler Oberflächenmodelle (DOM)
- Dokumentation von Bauwerken und Industrieanlagen
- Bestandsaufnahme für Planungs- und BIM-Projekte
- Trassenvermessung für Leitungen oder Infrastruktur
- Kartierung von Wald- und Vegetationsflächen
- Volumenberechnung von Materiallagerflächen
Durch den Einsatz von RTK-gestützten Drohnen können große Flächen schnell und mit hoher Genauigkeit erfasst werden.Ablauf einer LiDAR-Vermessung
Der Ablauf eines Projekts erfolgt in mehreren klar definierten Schritten.
Projektplanung
Zu Beginn werden Projektgebiet, gewünschte Genauigkeit und Datenformate definiert. Falls erforderlich werden Flugfreigaben oder Genehmigungen eingeholt.
Datenerfassung mittels Drohne
Die Vermessung erfolgt mittels Drohne mit integriertem LiDAR-Laserscanner und RTK-Positionssystem. Während des Fluges werden kontinuierlich Laserimpulse ausgesendet und präzise Positionsdaten aufgezeichnet.
Datenverarbeitung
Die aufgezeichneten Rohdaten werden anschließend verarbeitet und zu einer dreidimensionalen Punktwolke zusammengeführt.
Datenaufbereitung
Je nach Projektanforderung können aus der Punktwolke weitere Produkte erzeugt werden.Welche Daten Sie erhalten
Die Ergebnisse einer LiDAR-Vermessung können je nach Projekt unterschiedlich aufbereitet werden.
Typische Datensätze sind:
- 3D-Punktwolken (LAS / LAZ / E57)
- Digitale Geländemodelle (DGM)
- Digitale Oberflächenmodelle (DOM)
- Orthofotos
- Höhenmodelle
- CAD-kompatible Datensätze
- GIS-kompatible Datensätze
Diese Daten können direkt in Software wie AutoCAD, Revit, QGIS oder anderen Planungssystemen weiterverwendet werden
LiDAR-Daten als Grundlage für Planung und Analyse
Planungsbüros, Ziviltechniker, Bauunternehmen und Infrastrukturbetreiber können damit:
- Geländeprofile analysieren
- Bauwerke digital modellieren
- Planungsgrundlagen erstellen
- Volumen berechnen
- Infrastruktur dokumentieren
- Veränderungen im Gelände überwachen
Durch die hohe Datendichte lassen sich selbst kleine Strukturen und Höhenunterschiede zuverlässig erkennen.
Vorteile der LiDAR-Vermessung gegenüber klassischen Methoden
Optimierte Abläufe durch präzise Datenerfassung
Die Vermessung mittels Drohne und LiDAR-Laserscanner bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Vermessungsverfahren.
Schnelle Datenerfassung
Große Flächen können innerhalb kurzer Zeit vollständig erfasst werden.
Vegetationsdurchdringung
Laserimpulse können teilweise durch Vegetation dringen und ermöglichen dadurch die Rekonstruktion der Geländeoberfläche.
Hohe Datendichte
LiDAR erzeugt Millionen von Messpunkten und damit sehr detaillierte 3D-Punktwolken.
Die Daten lassen sich direkt in CAD-, GIS- oder BIM-Systemen weiterverwenden.Erfassung schwer zugänglicher Bereiche
Steile Böschungen, Dächer oder Infrastruktur können ohne Betreten des Geländes vermessen werden.
Häufige Fragen zur LiDAR-Vermessung
Typische Datenergebnisse:
- Orthofotos (GeoTIFF)
- 3D-Punktwolke (LAS/LAZ, E57)
- Digitale Geländemodelle (DGM/DSM)
- Digitale Oberflächenmodelle (DOM)
- Höhenmodelle
- CAD- & BIM-kompatible Daten
Antworten Zur LiDAR-Vermessung mit Drohnen
Was ist LiDAR?
LiDAR steht für „Light Detection and Ranging“. Dabei handelt es sich um eine Lasermessmethode, bei der die Entfernung zu Oberflächen mittels Laserimpulsen gemessen wird.
Wie genau ist eine LiDAR-Vermessung?
Mit RTK-gestützten Drohnen können Lagegenauigkeiten im Bereich weniger Zentimeter erreicht werden. Die tatsächliche Genauigkeit hängt vom Projektgebiet, der Flughöhe und der Anzahl der Messpunkte ab.
Worin unterscheidet sich LiDAR von Photogrammetrie?
Bei der Photogrammetrie werden 3D-Modelle aus Fotos berechnet. LiDAR hingegen misst Entfernungen direkt mit Laserimpulsen und erzeugt dadurch sehr präzise Punktwolken, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen.
Welche Flächen können vermessen werden?
LiDAR-Vermessungen eignen sich für: Gelände, Bauwerke, Infrastruktur, Industrieanlagen, Wälder und Vegetationsflächen sowie Baustellen
Wie schnell sind die Ergebnisse verfügbar?
Die Datenerfassung erfolgt meist innerhalb kurzer Zeit vor Ort. Die Verarbeitung und Bereitstellung der Daten erfolgt je nach Projektumfang in der Regel binnen 24 Stunden.