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PV-Thermografie mittels Drohne

AeroSurvey erfasst Temperaturauffälligkeiten an Photovoltaikanlagen in Österreich und Deutschland. Radiometrische Wärmebilder und passende Referenzfotos helfen, auffällige Module einzugrenzen und die weitere technische Prüfung gezielt vorzubereiten.

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Thermografische Datenerhebung mittels Drohne
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Hotspots und Temperaturabweichungen sichtbar machen

WÄRMEBILDER FÜR BETREIBER UND WARTUNGSBETRIEBE

Bei Ertragsabweichungen oder im Rahmen der Wartung liefert die thermografische Inspektion Hinweise auf auffällige Module und Anlagenbereiche. Sie ergänzt die visuelle Kontrolle um Temperaturdaten. Die Ursache einer Auffälligkeit muss anschließend fachlich geprüft werden.

Was ist PV-Thermografie?

Bei der PV-Thermografie erfassen wir die Oberflächentemperatur der Module mit einer radiometrischen Wärmebildkamera. Temperaturmuster können Hinweise auf ungleichmäßig arbeitende Zellen, Module oder Strings geben.

Die Aussagekraft hängt von Einstrahlung, Anlagenbetrieb, Wind, Blickwinkel und Reflexionen ab. Ein Wärmebild allein ist kein abschließender Defektnachweis.

Welche Auffälligkeiten werden sichtbar?

  • Lokal erwärmte Bereiche und Hotspots
  • Auffällige Temperaturmuster einzelner Module
  • Unterschiede zwischen Modulgruppen und Strings
  • Thermische Hinweise auf Verschattung oder Verschmutzung

Ähnliche Muster können unterschiedliche Ursachen haben. Mikrorisse lassen sich durch Drohnenthermografie nicht zuverlässig ausschließen; dafür können ergänzende Prüfungen wie Elektrolumineszenz erforderlich sein.

So läuft die thermografische Inspektion ab

  1. Vorbereiten: Standort, Anlagenaufbau, Prüfziel und Betriebszustand abstimmen.
  2. Erfassen: Modulfelder bei geeigneten Wetter- und Betriebsbedingungen befliegen.
  3. Zuordnen: Wärmebilder mit Referenzfotos und Anlagenbereichen verknüpfen.
  4. Übergeben: Daten für Wartung und weitere fachliche Prüfung bereitstellen.

Welche Daten Sie erhalten

Je nach vereinbartem Umfang erhalten Sie radiometrische Wärmebilder, hochauflösende RGB-Referenzbilder und eine strukturierte Dokumentation auffälliger Bereiche.

Radiometrische Dateien ermöglichen die nachträgliche Auswertung der gespeicherten Temperaturdaten unter Berücksichtigung der Aufnahmebedingungen. Kennzeichnung, Anlagenzuordnung und Übergabeformat stimmen wir vorab ab.

Wann ist eine PV-Thermografie sinnvoll?

VORTEILE DER RADIOMETRISCHEN DATENERHEBUNG
  • Bei Ertragsabweichungen und zur Eingrenzung auffälliger Bereiche
  • Als ergänzende Zustandsdokumentation nach der Installation
  • Vor Ablauf vereinbarter Garantiefristen
  • Im Rahmen regelmäßiger Wartungen

Für belastbare Aufnahmen sind ausreichende, stabile Sonneneinstrahlung und eine betriebene Anlage wichtig. Starker Wind, wechselnde Bewölkung und Reflexionen können die Auswertung beeinträchtigen.

ANTWORTEN FÜR IHRE WICHTIGSTEN FRAGEN

Häufige Fragen zur PV-Thermografie

Antworten zu Ablauf, Datentypen, Ergebnissen und Rahmenbedingungen von PV-Thermografie.

Bei der PV-Thermografie werden die Module einer Photovoltaikanlage mit einer radiometrischen Wärmebildkamera erfasst. Dabei werden Temperaturunterschiede innerhalb einzelner Module sichtbar. Zusätzlich können hochauflösende RGB-Aufnahmen erstellt werden, damit thermische Auffälligkeiten eindeutig dem jeweiligen Modul oder Anlagenbereich zugeordnet werden können.

Wärmebilder können Hotspots sowie auffällige Temperaturmuster an Zellen, Modulen oder Strings zeigen. Ursachen können unter anderem elektrische Probleme, Verschattung oder Verschmutzung sein. Die eindeutige Diagnose und Entscheidung über Maßnahmen erfordern eine weiterführende fachliche Prüfung.

Eine thermografische Inspektion ist insbesondere nach der Installation einer Photovoltaikanlage, vor Ablauf von Garantie- oder Gewährleistungsfristen, bei Ertragsabweichungen, nach Sturm- oder Hagelereignissen sowie im Rahmen regelmäßiger Wartungen sinnvoll. Dadurch können auffällige Bereiche frühzeitig lokalisiert und gezielt weiter untersucht werden.

Für verwertbare thermografische Aufnahmen müssen geeignete Einsatzbedingungen vorliegen. Dazu zählen insbesondere ausreichende Sonneneinstrahlung, möglichst gleichmäßige Wetterbedingungen, eine betriebene Photovoltaikanlage sowie möglichst geringe Verschattung und störende Reflexionen. Ob die Bedingungen für eine aussagekräftige Inspektion geeignet sind, wird vor dem Einsatz geprüft.

Je nach vereinbartem Umfang erhalten Sie radiometrische Wärmebilder, RGB-Referenzbilder und eine strukturierte Dokumentation auffälliger Anlagenbereiche. Anlagenzuordnung und Dateiformate werden vorab abgestimmt. Die elektrotechnische Beurteilung erfolgt durch entsprechend befugte Fachpersonen.